Grundschule Pleinfeld

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Nach dem 2. Weltkrieg

Am 19. April 1945 wurde das Rezatschulhaus bei einem Bombenangriff völlig zerstört.

 

Ein halbes Jahr später nahm man den Schulbetrieb mit den vorhandenen sieben Klassen wieder auf. Sie wurden in zwei Sälen des alten Klosters, in zwei Räumen des Rathauses sowie im Saal des Postwirtsanwesens notdürftig untergebracht. Unter Bürgermeister Hein erfolgte l949/50 die Errichtung des neuen Schulhauses "Hinter der Mauer".

 

 

 

Der vom Weißenburger Stadtbaumeister Koch geplante und von der Firma Alois Fichtner ausgeführte Neubau kostete 34OOOO,- DM. Infolge des Flüchtlingszustromes war die Einwohnerzahl mittlerweile auf 27OO und die Schülerzahl auf 35O angestiegen. Der Unterricht wurde von neun Lehrern, drei Geistlichen, zwei Handarbeits- und zwei Berufsschullehrern erteilt.

Die weiter steigende Bevölkerungs- bzw. Schülerzahl erforderte schon nach etwa zwölf Jahren eine erneute Erweiterung des Schulgebäudes. Nach Plänen des Architekten Radegast entstand unter Bürgermeister Fichtner in den Jahren 1963/65 ein Anbau mit neun Klassenzimmern und zwei Fachräumen. Die Baukosten beliefen sich auf 1,3 Millionen Mark.

 

 

1966/67 stieg die Zahl der Klassen auf 13. Die 437 Kinder unterrichteten zwölf Lehrer, zwei Fachlehrer und drei Geistliche. 1968 wurden die Orte Mischelbach und St. Veit in den Schulsprengel einbezogen sowie auch die Oberstufe aus Walting. Mit der Einführung des neunten Schuljahres und der Eingliederung der restlichen Klassen aus den Orten der heutigen Gemeinde Pleinfeld (außer Stirn und Dorsbrunn) stieg die Anzahl der Kinder im Jahre l969 auf insgesamt 829. Darunter waren auch Schüller der Jahrgänge 7 - 9 aus Mühlstetten.

Während 15 Klassen im Schulhaus unterrichtet wurden, mussten vier Klassen im zwischenzeitlich umgebauten alten Kloster untergebracht und zwei nach Ramsberg ausgelagert werden.