Grundschule Pleinfeld

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Die Grundschule im 21. Jahrhundert

Die Schule in den Anfangsjahren des 21. Jahrhunderts hat sich vor allem drei Herausforderungen zu stellen:

 

Der allgemeine Geburtenrückgang macht es vielen Kommunen schwer die erforderlichen Schülerzahlen für die Erhaltung von Schulen im Grund – und Mittelschulbereich aufzubringen.

Auch die Grundschule Pleinfeld leidet unter dieser allgemeinen Entwicklung. Besuchten im Jahr 2000 noch fast 400 Schüler in 16 die Schule, waren es 15 Jahre später nur noch 265 in 12 Klassen.

 

In den Jahren ab 2010 setzte die moderne Digitalisierung auch in der Grundschule Pleinfeld ein:

  • Die Schule verfügt seit 2015 über mehrere Breitbandanschlüsse, eine Hausinterne Glasfaserverkabelung, getrennte Verwaltungs – und Klassennetzwerke und mehrere Server zur Datenablage
  • In den Klassenzimmern stehen den Schülern feste Computerarbeitsplätze zur Verfügung. Lehrkräfte haben Netbooks auf dem Pult. Der Overheadprojektor hat meist ausgedient und wurde durch Dokumentenkameras mit Beamer ersetzt.

 

Aber auch pädagogisch hat sich verschiedenes Entwickelt. So sieht sich die „Selbsttätigkeit“ und „Individualisierung“ im Lehrplan der Grundschule immer stärker verankert. In der Schule entstanden „Lernwerkstätten“ zum Lesen und Bauen mit verschiedenen Materialien.

 

Gleichzeitig wurde die Gesellschaft immer abhängiger von Möglichkeiten einer ganztägigen Betreuung. Somit führte die Grundschule ab dem Schuljahr 2007 die Möglichkeit einer Mittagsbetreuung ein. Begonnen wurde mit einer Gruppe, in der eine Betreuung bis 14:00 Uhr gewährleistet wurde. 19 Kinder nahmen die von der Gemeinde bezuschusste Betreuungsform in Anspruch. Im Schuljahr 2015/16 wurden 52 Kinder in 4 Gruppen bis 16:00 Uhr betreut. Zusätzlich befinden sich 28 Kinder in der Mittagsbetreuung bis 14:00 Uhr. In diesem Zusammenhang startete die Gemeinde auch Baumaßnahmen und ein ganzer Gebäudeabschnitt „Mittagsbetreuung“ mit Ausgabeküche, Essensraum, Spiel und Arbeitsräumen entstand.

 

Im Jahr 2011 wurde das Spielgeräteangebot mit Unterstützung des Elternbeirats erweitert.

2015 musste wegen erweiterter Brandschutzauflagen der „Neubau“ brandschutztechnisch saniert werden. Das Gebäude erhielt zwei stählerne Außentreppen und auch im Innenbereich wurden entsprechende Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.